Omicron, Klaus

Architektur
Das Unternehmen Omicron erweitert seinen Stammsitz in zwei Bauetappen. In der ersten Phase werden 200 Arbeitsplätze und große Lagermöglichkeiten geschaffen. Die zweite Bauphase soll die Lücke zwischen dem jetzt bestehende Stammhaus und dem 2014 fertiggestellten Neubau schließen und nochmals weitere 150 Arbeitsplätze schaffen.

Auf die Grundidee des bestehenden Bauwerkes mit variablen Bürozellen und Innenhof wurde aufgebaut. Der Kontrast zwischen Arbeiten in geordneten Räumen und Denken in freier Umgebung wird betont. Die Gebäudehülle wurde in Passivhausstandard ausgeführt.

Energiekonzept
Die Wärme- und Kälteerzeugung erfolgt über Großwärmepumpen. Als ganzjährige Energiequelle wurden die, aus statischen Gründen ohnehin erforderlichen, Bohrpfähle mit Rohrschlangen belegt.

Die Wärme- und Kälteabgabe erfolgt über Decken-Heizkühlsysteme, aber auch Fußbodenheizungs- und kühlflächen („Strahlungskäfig“). Das gesamte Gebäude wird über hocheffiziente Klimaanlagen mechanisch be- und entlüftet sowie, aus produktionsbedingten Gründen, be- und entfeuchtet. Der Wärme- und Kälteaustausch innerhalb der Omicron-Gebäude wird über ein ausgeklügeltes Lastmanagement und über ZORTSTRÖM-Speicher gemanagt.

Weitere Projekte