Volksschule Bludenz

Architektur
Das denkmalgeschützte Schulhaus von 1887, welches in eine Parkanlage eingebettet ist, wurde um einen L-förmigen Baukörper in Stahlbeton erweitert. Der Neubau nimmt bewusst Bezug zu den räumlichen und gestalterischen Strukturen des Altbaus auf. Im Inneren sorgen helle, großzügige Räume für ein zeitgemäßes Lernumfeld.

Energiekonzept
Die Wärmebereitstellung erfolgt über einen Anschluss an das bestehende Nahwärmenetz. Hierbei handelt es sich um eine Abwärmenutzung der benachbarten Firma Getzner. Für die Beheizung sämtlicher Unterrichts- und Nebenräume wurde eine Fußbodenheizung installiert. Die Warmwasserbereitung erfolgt dezentral elektrisch. Für sämtliche Räumlichkeiten wurde die so genannte „Hybridlüftung“ umgesetzt. Hybridlüftung bedeutet, dass die Klassenräume lediglich mit einer Grundlüftung mit Frischluft versorgt werden. Eine CO2-Ampel in den Klassenräumen signalisiert der Lehrerschaft, wenn die Luftqualität im Klassenraum einen Grenzwert überschreitet und das Fenster ergänzend zur Grundlüftung geöffnet werden sollte. Zusätzlich zur Hybridlüftung wurde konsequent das so genannte Kaskadenlüftungsprinzip umgesetzt. Die Lüftungsanlage ist mit einer hocheffizienten Wärme- und Feuchterückgewinnung ausgestattet.
Aufgrund sommerlicher Temperaturüberschreitungen im Dachgeschoß des Bestandgebäudes, wurde für das DG eine Lüftungsanlage mit integriertem Kühlregister nachgerüstet. Die Dachgeschoßräume der Schulerweiterung werden ebenfalls über diese Anlage mitversorgt. Die Kühlenergie wird über eine Klimasplitanlage bereitgestellt.

Weitere Projekte